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Autoren

An dieser Stelle möchte ich allen Autorinnen und Autoren danken, die seit der Gründung dieses Verlagslabels mit Ihren kreativen und innovationen Veröffentlichungen für die Aktualität von Fachliteratur beigetragen haben.

Herr Dr.-Ing. Erik Ansorge
Erik Ansorge wurde am 11. März 1978 in Chemnitz geboren. Dort studierte er in den Jahren 1997-2003 Elektrotechnik mit der Spezialisierung Mikrosystem- und Gerätetechnik. Dieses Studium war mit einem einjährigen Forschungsaufenthalt an der University of Delaware, Newark, USA in der Gruppe Materials and Devices verbunden. Nach erfolgreicher Beendigung des Studiums begann er seine Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Mikro- und Sensorsysteme im Lehrstuhl Mikrosystemtechnik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Im Rahmen der dort durchgeführten Arbeiten entstand die vorliegende Dissertation. Die wissenschaftlichen Interessen des Autors umfassen das Design und die Simulation mikromechanischer Systeme sowie die Entwicklung neuer Technologien zur Anwendung in der Mikrosystemtechnik.

Frau Dr.-Ing. Nataliia Beshchasna
Frau Dr.Nataliia Beshchasna, geboren 1981 in Dneprodzerzhinsk (Ukraine), beendete 2005 das Studium der Elektrotechnik an der Nationalen Technischen Universit¨at der Ukraine "Kiewer Polytechnisches Institut". Während des letzen Halbjahres ihres Studiums war sie als Praktikantin am Institut für Aufbau- und Verbindungstechnik der Elektronik der Technischen Universität Dresden im
Forschungsgebiet der optischen Aufbau- und Verbindungstechnik tätig. Seit dem 01.10.2005 promovierte Frau Dr. Beshchasna an diesem Institut und war vom 01.10.2006 bis 01.10.2009 gleichzeitig Stipendiatin des Graduiertenkollegs "Nano- und Biotechniken für das Packaging elektronischer Systeme" der DFG. Im Rahmen ihrer Arbeiten beschäftigte sich Frau Dr. Beshchasna mit Untersuchungen zur Bestimmung der biologischen Stabilität von Werkstoffsystemen elektronischer Baugruppen und mit polymerbasierten Passivierungsschichten zur Gewährleistung des notwendigen Oberflächenschutzes für Langzeitanwendungen in biologischen Milieus. 2010 entstand als Ergebnis die hier vorliegende Dissertation.

Dr.-Ing. Christoph Beyreuther
Christoph Beyreuther, geboren 1980, studierte von 2000 bis 2005 Elektrotechnik an der Technischen Universität Dresden. Nach seinem Abschluss als Diplom-Ingenieur war er als Doktorand bei der Continental AG im Bereich Supplier Quality Management, Regensburg, angestellt. Im Rahmen seiner Dissertation untersuchte er die Anwendbarkeit multivariater Methoden zur Qualitätsverbesserung in der Fertigung. Dabei bestand der Schwerpunkt vor allem in der Analyse und Validierung der Methoden aus dem Blickwinkel der industriellen Praxis. Seit 2008 arbeitet er als Qualitätsmanager für Fahrerassistenz-Systeme bei der Hella KGaA Hueck & Co.

Herr Dr.-Ing. Peter Demmer
Nach dem Studium der Chemie an der Ludwig Maximilian Universität in München erfolgte die Promotion im Fachbereich Physik der Universität Regensburg. 1981 Eintritt in den Zentralbereich Technik der Siemens AG in München., zur Zeit Projektleiter im Department „Design to Prototype“. Arbeitsschwerpunkte sind die Entwicklung und Prozessierung von neuen Materialien für innovative Aufbau und Verbindungstechnologien.

Dr. med. Jacqueline Detert
Jacqueline Detert, geboren 1968 in Berlin, absolvierte von 1992 bis 1999 ein Studium der Humanmedizin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Die Spezialisierungsrichtung "Rheumatoide Arthritis" im Bereich Ihres Studiums wurde durch verschiedene Studienpraktika und Nebentätigkeiten während ihres Studiums bestimmt. In den Jahren 1999 bis 2001 war Frau Detert als Ärztin im Praktikum an der Charite mit dem Schwerpunkt Onkologie/Hämatologie tätig. Seit dem Jahre 2001 setzt sie ihre Tätigkeit auf diesem Gebiet als Assistenzärztin fort. In das Gebiet "Rheumatologie" kehrte Frau Dr. Detert im Jahre 2003 wieder zurück und leitete von 2005 bis 2007 die Organisationseinheit "Neue Therapien" an der Klinik m. S. Rheumatologie und klinische Immunologie.

Im Jahr 2007 wurde Frau Dr. Detert mit der Aufgabe betraut, dass an der Klinik künftig IIT-Studien (Investigator initiierte Trials) realisiert werden müssen. Nach einem ersten Pilotprojekt "HITHARD" (High Induction Therapy with Antirheumatic Drugs) hat Frau Dr. Detert nun die Aufgabe in Angriff genommen eine eigene IIT-Abteilung an der Klinik aufzubauen.

Frau Dr. Detert hat neben ihrer ärztlichen Tätigkeit die Aufgabe als Managementbeauftragte der Klinik inne. Ein Managementsystem nach ISO 9001:2000 wurde am Anfang in ersten Organisationseinheiten der Klinik mit Hilfe der dortigen Qualitätsbeauftragten unter ihrer Beratung und Erfahrung eingeführt. Die weiteren Arbeiten daran wurden nach dem weiteren Ausbau der Führungqualität der weiteren Organisationseinheiten im Quartal IV 2006 weitergeführt. Im Jahre 2007 erfolgte erstmalig die Gesamtzertifizierung der Klinik nach ISO 9001:2000. Seit dem Jahr 2009 wird das System weiter entwickelt, wobei insbesondere im Bereich der Medizin zahlreiche zusätzliche Herausforderungen im Zusammenhang mit Managementsystemen zu bewältigen sind.

Herr Dr.-Ing. Michael Günther
Herr Dr. Günther studierte von 1999 bis 2004 Materialwissenschaften an der Universität Bayreuth. Er beschäftigte sich neben dem Studium mit der Auslegung unterschiedlicher Werkstoffe unter ungünstigen Umgebungsbedingungen. Nach Erfahrungen im Bereich der Dichtungstechnologie unter hohen Temperaturen und der Optimierung von Oberflächen im Bereich Rennsportanwendungen widmete er sich der Gas- und Betriebsmittelsensorik im Automobil.  Die hohen thermischen Belastungen der Materialien und Systeme führten ihn schließlich zu dem Arbeitsgebiet hochbelasteter Elektronik. Herr Dr. Günther war von 2004 bis 2007 Doktorand am Institut für Aufbau- und Verbindungstechnik der Elektronik an der Technischen Universität Dresden und der Robert Bosch GmbH in Stuttgart.
Seit dem Jahr 2007 ist Herr Dr. Günther im Zentralbereich Forschung von Vorausentwicklung der Robert Bosch GmbH tätig.

 

Herr Dr.-Ing. Gunter Hagen
Herr Dr. Hagen, geboren 1968 in Spremberg, studierte Elektrotechnik an der Technischen Universität Dresden. Nach einer mehrjährigen Tätigkeit als Entwicklungsingenieur im Bereich der Medizintechnik kehrte er 1999 an die Hochschule zurück, um sich fortan mit den Herausforderungen bei der Montage elektronischer Baugruppen zu beschäftigen. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten während der Mitarbeit an mehreren Forschungsprojekten gehörte die Beschäftigung mit der Wölbung und Verwindung von Leiterplatten, dem Lotpastendruck und vor allem dem Löten. Zum Thema des flußmittelfreien Lötens im Vakuum entstand 2003 die hier vorliegende Promotionsschrift. Seit 2003 ist Herr Dr, Hagen Geschäftsführer des KMS KEMMER Technology Center Dresden.

Herr Dr.-Ing. Matthias Heimann
Herr Dr.Matthias Heimann, geboren 1979, studierte an der Technischen Universität Dresden von 1999 bis 2005 Elektrotechnik. Das Thema seiner Diplomarbeit, welche er in Kooperation mit der Firma Siemens und dem Institut für Aufbau- und Verbindungstechnik bearbeitete, lautete "Akzeptanzkriterien
von Prüftechnologien für bleifreie Lötverbindungen - Nachweiskriterien von Degradationsmerkmalen an bleifreien Lötverbindungen“. Nach seinem Studium arbeitete er ein Jahr als Entwicklungsingenieur im Corporate Technology Center Materials and Microsystems der Siemens AG. Danach ging er zurück an das Institut für Aufbau- und Verbindungstechnik der Technischen Universität Dresden. Im Rahmen seiner Dissertation untersuchte er die Anwendbarkeit von Carbon Nanotubes in Aufbau- und Verbindungstechnikstrukturen. Die Schwerpunkte seiner Arbeit bestanden dabei zum einen in der  Charakterisierung von Carbon-Nanotube-Kompositen zum Einsatz von elektrisch und thermisch leitfähigen Klebstoffen und zum anderen in Untersuchungen zum Wärmetransport an gerichtet-gewachsenen Carbon-Nanotube-Strukturen. Seit 2008 arbeitet er als Entwicklungsingenieur bei der Firma Q-Cells SE.

Herr Dr.-Ing. Thomas Hetschel
Herr Dr. Hetschel studierte von 1998 bis 2003 Mechatronik und Mikrosystemtechnik an der Hochschule Heilbronn. Nach dem Studium arbeitete er als Entwicklungsingenieur bei der Robert Bosch GmbH im Bereich Konstruktion von elektronischen Steuerger¨aten f¨ur das Automobil. Die starke Wechselwirkung zwischen der Konstruktion und der elektrischen Verbindungstechnologie in einem Steuergerät waren ausschlaggebend für eine Vertiefung in der Aufbau- und Verbindungstechnik von elektronischen Steuergeräten. Herr Dr. Hetschel war von 2006 bis 2009 am Institut für Aufbau- und Verbindungstechnik der Elektronik an der Technischen Universität Dresden und der Robert Bosch GmbH in Stuttgart. Seit dem Jahr 2009 ist Herr Dr. Hetschel im Bereich Innovationsmanagement für elektrische Steuergeräte bei der Robert Bosch GmbH tätig.

Herr Dr.-Ing. Richard Löw
Richard Löw, geboren 1981 in Weimar, studierte Mechatronik an der Technischen Universität Ilmenau. Nach dem Studium arbeitete er kurzzeitig an der Technischen Universität Ilmenau in der Nachwuchsgruppe PADeMIS. Im Anschluss war Herr Löw von 2006 bis 2008 Doktorand im Zentralbereich Forschung und Vorausentwicklung der Robert Bosch GmbH und reichte 2009 seine Promotion am Lehrstuhl für Aufbau- und Verbindungstechnik der Albert Ludwigs Universität Freiburg zur Begutachtung ein. Seit 2008 arbeitet Herr Löw im Geschäftsbereich Automobilelektronik der Robert Bosch GmbH im Bereich Zuverlässigkeitsbewertung von Steuergeräten.

Herr Dr.-Ing. Marco Luniak
Marco Luniak, geboren 1969 in Angermünde, absolvierte 1995 ein Studium der Elektrotechnik an der TU Dresden. In der Spezialisierungsrichtung Elektronik-Technologie der Feinwerktechnik wurde er schon während seines Studiums mit der Problematik der Dickschichttechnik vertraut gemacht. Nach erfolgreich abgeschlossener Diplomarbeit zum Thema "3D-Formgebung von Mehrlagen-
Keramik-Baugruppen durch Umformen" wurde er 1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Elektronik-Technologie der TU Dresden. Hier fanden eine weitere Vertiefung seiner Erfahrungen im Bereich der Dickschichttechnik und insbesondere eine Spezialisierung auf das Forschungsgebiet der Polymeren Dickschichttechnik statt. Zu seinen weiteren Aufgabengebieten, die durch eine Mitarbeit in verschiedenen Forschungsprojekten geprägt ist, zählen die Lasermaterialbearbeitung in der Elektronik, die topografische Charakterisierung elektronischer Baugruppen sowie die Flip-Chip-Montage.

Herr Dr.-Ing. Karl Malachowski
Herr Karl Malachowski, geboren 1974 in Stuhm, beendete ein Studium der Biomedizinischen Technik an der FH Aachen Abt. Jülich im Jahre 2000. Während des Studiums war Herr Malachowski als Praktikant am Uniklinikum in Fulda im Bereich der Biomedizinischen Technik und Kardiotechnik tätig. Die Diplomarbeit zum Thema "`Development and Characterization of c-BN thin films"' realisierte Herr Malachowski an der Florida State University im Bereich der Halbleitertechnik. Während der Promotionszeit vom 01.02.2001 bis zum 31.01.2004 war er aktives Mitglied und Studentensprecher im Graduierten Kolleg "`Sensorik"' der DFG an der TU Dresden. Vom 01.02.2004 bis zum 30.04.2004 war Herr Malachowski wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Halbleiter- und Mikrosystemtechnik und vom 01.05.2004 bis zum 31.10.2005 am Institut für Aufbau- und Verbindungstechnik der Elektronik der TU Dresden. Vom 01.10.2005 bis zum Jahre 2009 war Herr Malachowski bei Infineon Technologies Dresden als Forschungs- und Entwicklungsingenieur im Bereich Preassembly tätig und wechselte in dieser Zeit über zu Quimonda Dresden.

Herr Dr.-Ing. Wolfgang Neher
Dr. Herr Dr. Neher, geboren 1975, studierte von 1995 bis 2001 Maschinenbau an der Universität Stuttgart. Neben dem Diplomstudium im Maschinenbau absolvierte Herr Dr. Neher den Master of Science an der Michigan Technological University in Houghton/MI/USA in der Zeit von 1999 bis 2001. Herr Dr. Neher war von 2002 bis 2005 Doktorand bei der DaimlerChrysler AG. Die Promotion reichte er bei der Technischen Universität Dresden zur Begutachtung ein. Seit dem Jahre 2005 gehört Herr Dr. Neher zur Internationalen Nachwuchsgruppe (INWG) bei der DaimlerChrysler AG.

Frau Dr.-Ing. Angelika Paproth
Frau Dr. Paproth, geboren 1956 in Pirna, absolvierte 1979 ein Studium der Elektrotechnik an der TU Dresden. Die Spezialisierungsrichtung Elektronik-Technologie und Feingerätetechnik schuf beste Voraussetzungen für ihre langjährige Tätigkeit in der freien Wirtschaft als Kontrukteuerin für Fahrzeugelektrik und Rationalisierungsmittel. Im Jahre 1998 kehrte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Elektronik-Technologie an ihre ehemalige Ausbildungsstätte zurück. Seit dieser Zeit arbeitete Frau Paproth an verschiedensten Forschungsprojekten mit. So zählten dazu stochastische Modelle zur Beschreibung der Oberflächenmontage, ganzheitliche Materialkonzepte und Systemlösungen für Mechatronik-Anwendungen, diverse Untersuchungen zum Lotpastendruck und Kleben in der SMT, Untersuchungen zur mechanischen Festigkeit von Bond-Verbindungen in der Aufbau- und Verbindungstechnik und Untersuchungen zu Adhäsionserscheinungen an metallisierten polymeren Werkstoffen der Aufbau- und Verbindungstechnik. Frau Dr. Paproth ist heute fachliche Leiterin der Arbeitsrichtung Montage- und Leitkleben am Institut für Aufbau- und Verbindungstechnik der Elektronik an der Technischen Universität Dresden.

Herr Dr.-Ing. Lars Rebenklau
Herr Dr. Rebenklau, geboren 1968 in Köthen, absolvierte 1996 ein Studium der Elektrotechnik an der Technischen Universität Dresden. Derzeitig ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Aufbau- und Verbindungstechnik der Elektronik an der Technischen Universität Dresden beschäftigt. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der keramischen Hybridtechnik mit der Spezialisierung auf komplexe dreidimensionale LTCC-Verdrahtungsträger. Zahlreiche Veröffentlichungen auf nationalen und internationalen Kongressen zeugen von der hohen Fachkompetenz des Herrn Dr. Rebenklau auf dem Gebiet der LTCC- und Hybridtechnik. Herr Dr. Rebenklau war bis zum Jahre 2008 fachlicher Leiter der Arbeitsrichtung Dickschichttechnik am Institut für Aufbau- und Verbindungstechnik der Elektronik an der Technischen Universität Dresden. Heute ist Herr Dr. Rebenklau Arbeitsgruppenleiter am Fraunhofer IKTS in Dresden.


Herr Dr.-Ing. Ralf Rieske
Herr Dr. Rieske (*1978) studierte von 1996 bis 2002 an der TU Dresden Elektrotechnik mit der Studienrichtung Feinwerk- und Mikrotechnik. Von 2002 bis 2005 erhielt er Promotionsstipendium von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Graduiertenkolleg „Sensorik“. Anschließend war er bis 2006 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Aufbau- und Verbindungstechnik der Elektronik (TU Dresden) in einem Forschungsprojekt mit der lokalen Halbleiter¬industrie tätig. Ende 2006 promovierte er im Bereich der Elektroniktechnologie. Dr. Rieske leistete wissenschaftliche Beiträge auf dem Gebiet der elektro-optischen Leiterplatte. Seit 2006 hat er eine Stelle als Postdoc-Stipendiat im DFG-Graduiertenkolleg „Nano- und Biotechniken für das Packaging elektronischer Systeme“ inne.

Herr Dr.-Ing. Michael Schaulin
Herr Dr. Schaulin, geb. 1970, studierte von 1994 bis 1997 Elektrotechnik an der Universität Ulm. Ab dem Jahre 1997 setzte er sein Studium an der Technischen Universität Dresden fort, wo er im Jahre 2000 sein Diplom erwarb. In der Zeit von 2000 bis 2005 war Herr Schaulin wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Aufbau- und Verbindungstechnik der Elektronik der Technischen Universität Dresden, wo er die Grundlagen und Inhalte seiner Promotion erarbeitete, die er im Jahre 2006 mit großem Erfolg abschließen konnte. Im Jahre 2005 wechselte Herr Schaulin als wissenschaftlicher Mitarbeiter an das Institut für Halbleiter- und Mikrosystemtechnik innerhalb der Fakultät Elektrotechnik.

Herr Stefan Scherr
Herr Scherr, Jahrgang 1963, schloss das Studium an der Universität Karlsruhe (TH) 1989 als Diplom-Ingenieur Maschinenbau ab. Als Konstrukteur war er im Betriebsmittelbau eines Reifenherstellers tätig. Seit 1991 ist er am Projektträger Forschungszentrum Karlsruhe im Bereich Produktions- und Fertigungstechnologien als Projektingenieur verantwortlich für die Beratung und fachliche Begleitung von industriellen Verbundprojekten. Sein Engagement gilt dabei besonders den Forschungs- und Entwicklungsprojekten zur „Mikrotechnischen Produktion“ im Rahmenkonzept „Forschung für die Produktion von morgen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Herr Dr. Frank-Peter Schiefelbein
Dr. Schiefelbein ist in Berlin bei der Siemens AG im Geschäftszweig Fixed Networks des Geschäftsbereiches Communications (Siemens AG Com FN T M) tätig. Zu seinen Aufgaben gehört u.a. die technische Unterstützung der Produktentwicklung und fertigung in Hinblick auf neue Komponenten, Technologien und Fertigungsprozesse sowie die Koordination und Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Frank-Peter Schiefelbein erlangte 1988 den Diplomabschluss in der Fachrichtung Gerätetechnik der Grundstudienrichtung Elektroingenieurwesen an der Technischen Universität Dresden. Anschließend arbeitete er als Forschungsassistent in der Fachrichtung Lichtwellenleitertechnologie am Fachbereich Elektrotechnik der Humboldt-Universität zu Berlin und promovierte dort 1993 zum Dr.-Ing. auf dem Gebiet Verfahrenstechnik der Elektrotechnik. Seit 1992 ist er bei der Siemens AG beschäftigt, wobei er von 1992 bis 1999 als Entwicklungsingenieur auf dem Gebiet der Aufbau- und Verbindungstechnik mit dem Schwerpunkt elektro-optische Module im Bereich Fiber Optics tätig war. Zur Bündelung, Nutzung und Förderung des Potentials an optischen Technologien im Berlin-Brandenburger Raum arbeitet Dr. Schiefelbein im Verein für Optische Technologien Berlin-Brandenburg (OpTecBB) e.V. als Industrievertreter. Er ist Mitglied im Fachverband FED und im deutschlandweiten Arbeitskreis „Bleifreie Verbindungstechnik in der Elektronik“.

Herr Dr.-Ing. Kai Schmieder
Dr. Schmieder studierte Elektritechnik an der Technischen Universität Dresden. Anschließend absolvierte er einen eineinhalbjährigen Forschungsaufenthalt am Institute of Microsystems Technology an der Technischen Universität Wroclaw (Polen). Zwischen 1999 und 2001 war Herr Dr. Schmieder Stipendiat des Graduiertenkollegs "Sensorik" der Technischen Universität Dresden. Seit dem Jahre 2002 ist er als Projektingenieur der KSG Leiterplatten GmbH in Gornsdorf tätig.

Herr Dr.-Ing. Jürgen Schrage
Herr Dr. Schrage studierte Elektrotechnik/Nachrichtentechnik an der Universität Paderborn. Anschließend forschte er am Paderborner Heinz Nixdorf Institut im Bereich der High-Speed-Datenübertragung in elektronischen Baugruppen. In seiner Doktorarbeit (´95-´98) untersuchte er Signal-Integrity-Probleme in hochintegrierten digitalen Schaltungen. 1999 trat er als Senior System Engineer in die Optical Interconnection Technology Group (OIT) bei Siemens C-LAB ein. 2002 wurde ihm die Leitung der Gruppe OIT übertragen. Als Projektleiter ist Herr Dr. Schrage in nationalen und europäischen F&E-Projekten (OptoSys, OptiCon-TP3, HOLMS) im Themenfeld der optischen Aufbau- und Verbindungstechnik tätig. Seine Interessen reichen von der angewandten Forschung im Bereich der High-Speed-Intrasystemverbindungen, insbesondere dem rechnergestützten Entwurf elektrisch-optischer Leiterplatten, bis zur Überführung von Forschungs¬ergeb¬nissen in die kommerzielle Verwertung. Unter Mitwirkung von Herrn Dr. Schrage gelang der Gruppe OIT die weltweit erste öffentliche Demonstration des Prototyps einer elektrisch-optischen Leiterplatte (OptoSys-Weiterentwicklung) im Betrieb während der Fachmesse SMT 2003 und die weltweit erste Demonstration des Prototyps einer Simulations- und Designsoftware für optische Verbindungen in Leiter¬platten während der SMT 2004. Herr Dr. Schrage hat zu mehr als 25 technischen und wissenschaftlichen Publikationen beigetragen und ist Mitglied im Komitee des Fachkongresses „SMT HYBRID PACKAGING“.

Herr Prof. Dr.-Ing. Jürgen Wilde
Prof. Wilde, geboren 1957, studierte an der Universität Erlangen-Nürnberg Werkstoffwissenschaften und promovierte 1988 an der TU Clausthal auf dem Gebiet nanostrukturierter Werkstoffe zum Drahtbonden. Als Wissenschaftler in der Forschung der AEG, später DaimlerChrysler AG begleitetete er bis 1995 die Einführung der SMT in diverse Tochterfirmen des Konzerns. Ab 1994 lag der Schwerpunkt der Arbeiten auf Aufbau- und Verbindungstechniken, Packaging und Design-for-reliabiliy für Mechatronik, Leistungselektronik und Hochtemperaturanwendungen. 1999 wurde er zum Professor für Aufbau- und Verbindungstechnik am Institut für Mikrosystemtechnik der Universität Freiburg berufen. Schwerpunkt der wissenschaftlichen Tätigkeiten ist der Einfluß von Auslegung, Werkstoffen und Fertigungstechnologien auf die Qualität und Zuverlässigkeit von Elektronikhardware, jetzt insbesondere an Sensoren und Mikrosystemen. Prof. Wilde leitet den Fachausschuss „Aufbau- und Verbindungstechnik“ der GMM.

Herr Dr.-Ing. habil. Heinz Wohlrabe
Herr Dr. Wohlrabe ist wissenschaftlicher Oberingenieur am Zentrum für mikrotechnische Produktion der Technischen Universität Dresden. In den Bereich seiner Lehrtätigkeit fallen die Fragen des Qualitätsmanagements in der Elektronikfertigung, das Löten und die SMT-Montage. Insbesondere Anwendungen der mathematischen Statistik im Bereich der Elektronik-Technologie sowie der Aufbau- und Verbindungstechnol stehen im Mittelpunkt seines Tätigkeitsfeldes. Dazu zählen Maschinen- und Prozessfähigkeitsanalysen, statistische Versuchsplanungen, die Auswertung von Zuverlässigkeitsdaten und die Anwendungen der SPC. Die seit 1990 in Vielzahl entstandenen nationalen und internationalen Veröffentlichungen und Vorträge zeugen von der hohen Sachkompetenz seiner Person, gerade in diesen Problembereichen einer Elektronik-Fertigung. Herr Dr. Wohlrabe ist heute ist heute fachlicher Leiter der Arbeitsrichtung Qualitätssicherung in der Fertigung am Institut für Aufbau- und Verbindungstechnik der Elektronik an der Technischen Universität Dresden und arbeitet beratend in den Fragen von Maschinen- und Prozessfähigkeitsuntersuchungen u.a. für CeTaQ GmbH und für rehm Anlagenbau Gmbh. Aufgrund seiner umfangreichen und langjährigen Erfahrungen zur Problematik der Maschinen- und Prozessfähigkeit im Bereich der SMT erarbeitet Herr Dr. Wohlrabe gegenwärtig ein Manuskript zu einer umfangreich überarbeiteten und erheblich erweiterteten Neuauflage unter dem Titel "Maschinen- und Prozessfähigkeit von Ausrüstungen der SMT", welches voraussichtlich im Dezember 2006 als Nachfolge seines erstes Buches erscheinen wird.

Dipl.-Kfm. Bernd Zacher
Bernd Zacher wurde am 11. September 1971 in Chemnitz geboren. Von September 1993 bis November 1997 studierte er Betriebswirtschaft mit den Schwerpunkten Industriebetriebslehre und Marketing an der Technischen Universität Chemnitz. Nach dem Abschluss als Diplom-Kaufmann arbeitete er von 1997 bis 2002 als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Käschel am Lehrstuhl für Produktionswirtschaft und Industriebetriebslehre an der Technischen Universität Chemnitz in verschiedenen Forschungsprojekten zur Fertigungssteuerung, Produktionsplanung und Materialwirtschaft. Im Rahmen dieser Tätigkeit war er u.a. maßgeblich an der Konzeption und Entwicklung von Advanced Planning and Scheduling (APS)-Algorithmen für einen Fertigungsleitstand beteiligt. In einem weiteren Projekt widmete er sich in Zusammenarbeit mit einem Anbieter für ERP-Software der Entwicklung eines neuen Konzeptes für die Produktionsplanung und -steuerung, welches in der vorliegenden Dissertationsschrift beschrieben wird. 2003 begründete Bernd Zacher gemeinsam mit René Schüller das Chemnitzer Institut für Produktionssteuerung und Logistik (IPML), dass er bis Ende 2004 gemeinsam mit R. Schüller leitete. Seit 2005 arbeitet Bernd Zacher als Projektleiter für ERP-Systemeinführungen bei der alltrotec GmbH in Dresden.

Herr Dr.-Ing. habil. Thomas Zerna
Herr Dr. Zerna ist Koordinator im Zentrum für mikrotechnische Produktion (ZµP) an der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik an der Technischen Universität Dresden. Das ZµP ist ein Standort im Kompetenznetzwerk Mikrotechnische Produktion in Deutschland. Herr Dr. Thomas Zerna ist Mit-Herausgeber einer neuen Themenreihe "System Integration in Electronic Packaging" sowie verschiedener Kongreß- und Tagungsbände innerhalb des Verlagsprogramms.

Herr Dr.-Ing. Patrick Zerrer
Dr.-Ing. Patrick Zerrer studierte von 2001 bis 2006 an der Universität Stuttgart und an der University of Cambridge in der Fachrichtung Werkstoffwissenschaft.  In Fortführung seiner Diplomarbeit erweiterte er die Arbeiten am hetero-epitaktischen Schichtwachstum als Gastwissenschaftler in Cambridge. Im Anschluss daran arbeitete Herr Zerrer bis 2009 in der zentralen Forschung der Robert Bosch GmbH im Bereich der Aufbau- und Verbindungstechnik. Sein Fokus lag in der Entwicklung und der Qualifikation der Zuverlässigkeit von Lötverbindungen. Anfang 2010 promovierte er über die Charakterisierung von nano-reaktionslegierten Zinn-Basis-Loten an der TU Berlin. Seit Herbst 2009 ist Herr Zerrer bei Bosch Solar Modules verantwortlich für die Verschaltungstechnologien in kristallinen Solarmodulen.